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Diversity Management – Vielfalt als Stärke nutzen

Diversity Management – Vielfalt als Stärke nutzen

 

Diversity heißt so viel wie Verschiedenheit oder Vielfältigkeit von Menschen und beschreibt die Unterschiedlichkeit oder Gleichartigkeit von Menschen. Diese Vielfältigkeit kann sich in Geschlecht, Alter, Kultur, kultureller Hintergrund, sexuelle Orientierung und vielem mehr zeigen.

Sie verstärkt sich durch den demografischen Wandel und stellt damit Unternehmen vor neue Herausforderungen. Auswirkungen, die Unternehmen schon jetzt spüren, sind zum Beispiel:

  • der Fachkräftemangel,
  • die Überalterung der Belegschaft und
  • der steigende Anteil an weiblich Beschäftigten. [1]

Diversity Management soll dafür Sorge tragen, dass aus der Vielfalt der Belegschaft der höchst mögliche Nutzen gezogen wird. Genauso soll die Chancengleichheit, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Innovationsfähigkeit gesteigert werden. Mitarbeiter steigern ihre Leistungsfähigkeit vor allem dann, wenn sie den Willen haben Leistung zu erbringen und diesem keine Grenzen gesetzt sind.

Unter Chancengleichheit sind Punkte wie:

  • Frau und Mann haben die gleichen Bedingungen in Bezug auf Elternzeit
  • Rahmenbedingungen werden geschaffen, damit Behinderte beschäftigt werden können
  • Maßnahmen für die Integration von ausländischen Mitarbeitern werden getroffen
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf

zu verstehen.

Überalterung der Belegschaft

An älteren Mitarbeitern ist deren Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber zu schätzen. Außerdem verfügen sie über enormes Erfahrungswissen genauso wie über soziale und methodische Kompetenzen.

Um das Wissen (das die ältere Generation mit sich bringt) nicht zu verlieren, sollte aktives Wissensmanagement betrieben werden. Wie kann das Know-How der Beschäftigten, trotz ihres Ruhestandes, im Unternehmen bleiben? Dazu gibt es verschiedene Konzepte. Ein Ansatz wären kollaborative Methoden, wie zum Beispiel Blogs, Wikis, etc.

Mit zunehmendem Alter verändert sich der menschliche Körper, seine Seh- und Hörleistungen, Muskelkraft und Lungenvolumen nehmen ab. Dadurch hat er Schwierigkeiten mit körperlich anstrengender Arbeit, benötigt mehr Zeit um sich zu regenerieren, leidet häufiger unter chronischen Krankheiten, die einen erhöhten Ausfall zur Folge haben und ist nicht mehr für die Schichtarbeit geeignet. Die Behauptung, dass ältere Menschen nicht so lernfähig sind wie junge ist heute weitestgehend wiederlegt, jedoch lässt die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung und das Kurzzeitgedächtnis nach.

Gegen diese Auswirkungen des Alters kann aber bewusst gegengesteuert werden. Zu diesen Maßnahmen kann Gesundheitsmanagement, flexible Arbeitszeiten und die Work-Life-Balance gehören. [2] Gesundheitsmanagement umfasst Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit. Dazu können Arbeitsabläufe angepasst werden, Ernährungs- und Bewegungsprogramme angeboten werden, und vieles mehr. Wichtig ist, dass diese Maßnahmen individuell und der Situation angemessen angeboten werden. [3]
Aufgrund der stetigen Überalterung der Gesellschaft und dem Mangel an Fachkräften, sollte man das Management in Zukunft darauf abstimmen und mithilfe der genannten Maßnahmen dem  nahenden Qualitätsverlust des Unternehmens entgegenwirken.

 

Quellen

Franken, S. (2016). Führen in der Arbeitswelt der Zukunft. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

IFOK. (2010). Demografischer Wandel – Auswirkungen auf Unternehmen. Retrieved June 27, 2016, from http://de.statista.com/statistik/daten/studie/173235/umfrage/auswirkungen-des-demografischen-wandels-auf-unternehmen/

[1] (IFOK, 2010)

[2] Vgl. (Franken, 2016, p. 96 ff)

[3] Vgl. (Franken, 2016, pp. 99, 100)

 

 

Über Franziska Baur

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