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Fortschrittsmessung der digitalen Transformation

Die digitale Transformation stellt Unternehmen und deren Führungskräfte vor große Herausforderungen: Ein Beispiel dafür ist nicht nur die Plattform AirBnB, welche private Unterkünfte an Touristen vermittelt, sondern auch der Taxidienst Uber, bei dem Privatanbieter Beförderungsdienstleistungen anbieten können.

Beide Beispiele zeigen eindrucksvoll, wie die digitale Transformation bereits bestimmte Branchen stark beeinflusst und damit einige bisherigen Geschäftsmodelle an Bedeutung verloren haben.

Durch die neuartigen Technologien und Methoden im Rahmen der digitalen Transformation ergeben sich jedoch auch Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen zur Optimierung ihres operativen Betriebs, ihrer strategischen Ausrichtung sowie der Erschließung von neuen Geschäftsbereichen.

 

 

Eine wichtige Voraussetzung für Unternehmen und deren Führungskräfte zur Nutzung der neuartigen Möglichkeiten wird jedoch meistens keine hohe Priorität zugesprochen: Jedes Unternehmen, welches die Digitalisierung als Bestandteil in die Unternehmensstrategie aufnimmt, muss für Änderungen bereit sein. Diese Änderungen beziehen sich nicht nur auf einzelne Unternehmensbereiche, sondern auf das gesamte Unternehmen, weswegen in diesem Kontext auch von einem Unternehmenswandel gesprochen werden kann.

 

Um Führungskräften eine geeignete Informationsgrundlage zur Einschätzung des Fortschritts der Digitalisierung innerhalb ihres Unternehmens zur Verfügung zu stellen, sind Mitarbeiterbefragungen ein wichtiges Instrument der Unternehmensanalyse.

Im ersten Schritt werden verschiedene Unternehmensdimensionen gebildet, welche jedes Unternehmen standardisiert und unabhängig darstellen.

Basierend darauf, werden im zweiten Schritt verschiedenste Aussagen innerhalb der Unternehmensdimensionen getroffen, welche diverse Soll-Zustände der digitalen Transformation beschreiben.

Im letzten Schritt werden abschließend den Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens die Aussagen vorgestellt, die darüber eine Einschätzung abgeben, ob die Aussagen zum Unternehmen passen.

 

Auf Basis dieser Erkenntnisse lassen sich Unternehmen in klassifizierte Fortschrittsphasen der digitalen Transformation zusammenfassen.

 

Diese Methodik erlaubt es Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen- sowie Unternehmensgrößen individuelle Aussagen über den Fortschritt der digitalen Transformation treffen zu können. Für beteiligte Führungskräfte sind solche Informationen unerlässlich um Indikatoren darüber zu erhalten, wie stark das eigene Unternehmen die Digitalisierung bereits umgesetzt und was im Hinblick auf zukünftige operative sowie strategische Entscheidungen beachtet werden muss.

 

Quellen:

  • Cole, T. (2015). Digitale Transformation (1. Aufl.). München: Franz Vahlen.
  • Holtz, B., & Gadatsch, A. (2014). Key Performance Indicators (KPI) als Werkzeuge im IT-Controlling-Konzept. In Schriftenreihe des Fachbereiches Wirtschaft Sankt Augustin (Bd. 58, S. 7250–7)
  • Kreutzer, R. T., & Land, K.-H. (2016). Digitaler Darwinismus. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
  • Roth, A. (2016). Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0. (A. Roth, Hrsg.)Igarss 2014. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.

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Copyright-Hinweis für Bild: Bild „speed1“ von „tatarbrot“ ist lizenziert unter CC (CC BY-NC-ND 2.0)

 

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