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Klout Score – Messen des Online-Einflusses

Nein, dies ist kein Schreibfehler! Mit einer Cloud hat dieser Klout Score nichts gemeinsam. Der Klout Score misst, wie groß der Online-Einfluss einer Person auf andere ist. Je höher der Wert einer Person, desto höher ist ihr Einfluss.

Was ist der Klout Score?

„The Klout Score isn’t the average of your influence across all your networks, it’s the accumulation”[1]

Der Klout Score ist ein Wert zwischen 1 und 100, der die Online-Reputation, den Einfluss eines Benutzers, wiedergibt. Einfluss ist die Fähigkeit Traffic und Interaktion mit anderen Nutzern zu generieren. Für den Klout Score zählt es daher mehr, wenn man beispielsweise aus 10 Tweets 100 Retweets erreicht, als wenn man die 100 Retweets mit 1000 eigenen Tweets erreicht. Genauso bringt es mehr, wenn die 100 Retweets von verschiedenen Usern kommen, als wenn diese von lediglich einem User generiert wurden. Der Klout Score wird durch die Aktivität in mehreren Social Media Plattformen verstärkt. Der Score ist nicht der durchschnittliche Einfluss, den man in den verschiedenen Netzwerken hat, sondern die Addition des Einflusses in allen Netzwerken. Wie Forbes.com berichtet, nutzen bereits viele Unternehmen den Klout Score, um Kandidaten für Jobs im Social Media- oder Marketingbereich einzuschätzen.

Hier einige Fakten zum Klout Score:

  • Der durchschnittliche Klout Score liegt bei 40
  • Mit einem Score von 63 ist man unter den Top 5-Usern
  • Mehr als 400 Millionen bewertete Nutzer
  • Mehr als 200 Terrabyte an Daten werden täglich ausgewertet
  • Mehr als 200.000 Unternehmen nutzen Klout
  • Mehr als 12 Billionen soziale Signale täglich

Klout Score berechnen

Klout wertet die Daten der, mit Klout verbundenen, sozialen Netzwerke aus. Zusätzlich werden auch Daten von der Suchmaschine Bing oder dem Online-Lexikon Wikipedia eingeholt. Auf diese gesammelten Daten wird nun der Klout Score Algorithmus angewandt. Dieser ermittelt einen Wert zwischen 1 und 100, der auf dem persönlichen Profil wiedergegeben wird. Je höher der Klout Score ist, desto schwerer wird es, diesen weiter zu verbessern. Um seinen Score aufrecht zu halten, muss man aktiv bleiben, denn ein erreichter Wert wird nicht automatisch gehalten.

Netzwerke die den Klout Score beeinflussen:

  • Twitter
  • Facebook
  • Google+
  • LinkedIn
  • Instagram
  • Klout
  • Wikipedia
  • Youtube
  • Flickr
  • Blogger
  • Tumblr
  • Last.fm
  • WordPress
  • Bing

Klout Score - Justin Bieber                     Klout Score - Obama
Weitere Personen mit hohem Klout Score 

Wie bindet man die Netzwerke ein?

Die Anmeldung bei Klout erfolgt ausschließlich direkt über einen Facebook- oder Twitter-Account. Dabei wird darüber informiert, welche Informationen aus dem eigenen Profil ausgelesen werden. Bei Twitter handelt es sich dabei um die Follower und um die Tweets der eigenen Timeline. Klout benötigt diese Daten, da daraus der Score berechnet wird.

Klout erklärt auch was es nicht macht. Klout kann auf Twitter beispielsweise keine Tweets veröffentlichen, nicht auf Direktnachrichten zugreifen oder Passwörter anzeigen.

Um das Netzwerk mit Klout zu verbinden, muss man auf das Dashboard gehen. Die farbig hinterlegten Netzwerke sind bereits hinzugefügt. Aus den grau hinterlegten kann man auswählen, welches man verbinden möchte. Verbunden werden sie, indem man sich über Klout in dem gewünschten Netzwerk mit dem jeweiligen Benutzernamen, beziehungsweise der E-Mail-Adresse, und dem Passwort anmeldet. Damit wird Klout autorisiert den eigenen Account zu nutzen.
Es kann nach dem Verbinden eines neuen Netzwerks bis zu 48 Stunden dauern, bis Klout dieses analysiert hat und der eigene Score angepasst wird.

Was sind Perks?

Perks sind exklusive Produkte oder Dienste, die ein Nutzer auf Grund seines Klout Scores erhalten kann. Diese werden von Unternehmen angeboten, zum Beispiel um ein neues Produkt bekannt zu machen. Es kann eingestellt werden, ab welchem Wert einem Nutzer ein Perk angeboten wird und in welchen Themengebieten diese Nutzer aktiv sein müssen.
Von Markenseite haben diese Perks den Vorteil Klout Nutzer, die in ihrem Wissensgebiet aktiv sind, für sich zu gewinnen. Sodass diese dann ihre positiven Eindrücke weitergeben.
Für aktive Klout Nutzer bringen Perks den Vorteil, neue Produkte als Erste zu erhalten und diese Erfahrungen mit ihrem Publikum zu teilen und so wieder neuen Traffic zu generieren.
Der erste Perk wurde 2010 von Virgin America, einer US-Fluggesellschaft, angeboten. 2013 wurde bereitsder 1.000.000 Perk in Anspruch genommen.

Fallstudien

American Airlines

American Airlines hat sich zum Ziel gesetzt, die Marke bekannter zu machen und die Anzahl der Admirals Club-Mitgliedschaften zu erhöhen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde Klout Usern, die einen Score von 55 oder höher haben, eine eintägige, kostenlose Mitgliedschaft im Admirals Club angeboten. Diese Beeinflusser wurden nun ermutigt, ihre positiven Eindrücke der erlebten Vorteile, zu verbreiten. Auf diesem Wege wurde von den 3772 eingeladenen Klout Usern ein Content von 26.859 generiert.

Motorola

Motorola wollte das Ansehen seiner neuen Bluetooth-Kopfhörer durch Social Media erhöhen.
Klout User mit einem Score von über 60, die Einfluss in den Bereichen Musik, Technik oder Sport haben, hatten die Chance die Kopfhörer vor der Markteinführung zu bekommen, um authentischen und produktbezogenen Content zu erhalten. 250 Beeinflusser erhielten diese Chance. Daraus wurde ein Content von fast 5000 erzielt und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf Motorola.com hat sich während dieser Kampagne um das 2,5 fache erhöht.

Klout Alternativen

Peerindex
Kred

 


[1] http://klout.com/corp/how-it-works#the-score
 

Über michael baeuerle

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