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Lernen lernen

Der folgende Artikel wurde uns von Video2Brain, einem unserer Kooperationspartner im Rahmen des Weihnachtsgewinnspiels „ Work Life Balance & Education 3.0“ zur Verfügung gestellt. Im ersten Beitrag wurde das selbstgesteuerte Lernen  thematisiert. Im heutigen Artikel geht es um die Wissensaneignung, außerdem wird der konstruktivistische Lernansatzes zur Ableitung der richtigen Lerntechnik erläutert.

„Lernen lernen“, das ist ein ganz großes Thema in der Video2brain Wunschliste. Und nicht nur dort.

Wenn vom Lernen die Rede ist, dann ist das Überführen von Informationen und Wissen in das eigene Gedächtnis gemeint. Vielleicht brechen wir einmal mit einem alten Klischee, das es nicht nur in Bezug auf das Lernen gibt: Wissen kann nicht einfach übertragen werden. Sie alle haben also Recht, wenn Sie nach der richtigen Technik verlangen. Aber die Frage nach der richtigen Lerntechnik wird von so vielen Disziplinen behandelt, dass es die eine richtige Antwort schlichtweg nicht zu geben scheint.

Video2Brain, LERNEN lernen

Das Bindeglied zwischen Lehrer und Lehrendem ist die Sprache. Eine andere Möglichkeit, etwas zu vermitteln haben wir nicht. Mag sie gesprochen, geschrieben oder in Form von Zeichen zum Einsatz kommen. Man kann eben  nicht kommunizieren. (Watzlawick)

Mehr hierzu finden Sie übrigens in Regina Remys Grundlagen der Kommunikation .

 

Und auch in der Kommunikation gilt: Kommunizieren bedeutet nicht, die Gedankenvon Person A in den Kopf von Person B zu speisen. Es gibt immer Interpretationsspielraum.

Dieser führt zu Missverständnissen. Man hat sich nicht richtig ausgedrückt. Man hat schlecht erklärt. Eines steht fest: Was wirklich verstanden wird, hängt allein vom Zuhörer, Zuschauer und Leser ab.

Etwas richtig zu verstehen, liegt also in Ihrer Macht! Zugegeben, das hilft nicht ganz weiter.

Schauen wir uns in diesem Artikel einfach einmal eine Lerntheorie an und versuchen, eine mögliche Lerntechnik daraus abzuleiten.

Der Konstruktivismus

Nicht mehr unbedingt brandneu ist der konstruktivistische Lernansatz. Genau wie in der Kommunikation auch, geht er davon aus, dass Wissen nicht einfach von A nach B transferiert werden kann. Wissen müsse selbst erschlossen werden. Sehr stark vereinfacht heißt das: Learning by Doing.

In unserem Gedächtnis kommen enorm viele Informationen zusammen. Es gibt einfach eine unglaubliche Fülle an „Dingen“, die wir uns merken müssen, an Einträgen im Gedächtnis. Sie hängen mit unseren Erfahrungen zusammen. Und diese sind bei jedem Menschen individuell.

Wenn wir lernen, erobern wir neues Wissen auf Basis dessen, was wir in unserem bisherigen Leben schon erfahren haben. Eine maßgeschneiderte Lernmethode für jedermann kann also nicht so einfach entworfen werden. Lernen bedeutet, Erfahrungen zu machen. Diese Erfahrungen finden Eingang in unser Gedächtnis und verändern damit seine Struktur wieder ein Stück weit. Und die nächste Erfahrung, die wir machen, wird dann bereits auf einer anderen Basis gefiltert, beurteilt, interpretiert und verstanden.

Was bedeutet das für Sie?

Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen. Unsere Projektdateien zum Beispiel bieten dafür einen guten Ausgangspunkt. Folgen Sie den Instruktionen unserer Experten und vollziehen Sie alle Übungen im Training anhand der Projektdateien nach. Damit gelangen Sie schnell zu eigenen Erfahrungen und erhalten einen großen Lerneffekt. Erfahrungen zu machen bedeutet immerhin nicht, auf Anleitung zu verzichten. Es ist nicht unbedingt Trial & Error. Es ist das Selber-Tun, das zu einem nachhaltigen Lerneffekt führt.

In diesem Sinne: viel Spaß und gutes Gelingen beim Lernen!

Autorin: Sandra Fischer (Video2Brain, Content Managerin, Bereich „Design & Illustration“)

 

Über Prof. Dr. Sonja Salmen

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