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Meuterei im Meeting! Ein Plädoyer für die Eitelkeit!

Die Vatermörder Stilmanufaktur GmbH gehört zu unseren Kooperationspartnern im Rahmen des Weihnachtsgewinnspiels „Work Life Balance & Education 3.0“.

Herr Christof Schössler erläutert in seinem Gastbeitrag, wie bedeutend das äußere Erscheinungsbild und ein individueller Stil für ein erfolgreiches Berufsleben sein kann.

Eitelkeit ist hierzulande offenbar sehr verpönt. Und das Thema „Eigenmarketing“ im Bewusstsein strebsamer Zeitgenossen noch nicht so richtig angekommen. Wie sonst erklärt sich unser Blick ins allzu oft erbswursttriste Einheitsgrau der deutschen Büroetagen? Von ein paar löblichen Ausnahmen einmal abgesehen: dunkle Anzüge, weiße Hemden, dunkle Krawatten im immer schmaleren Schnürsenkelformat. Apokalypse in Baumwolle. Aber keine Farben! Bloß nicht auffallen! Immer schön in der einheitsbreiigen Masse mitschwimmen. Spitz formuliert: Unsere Businesslooks werden dominiert von der Ödnis einer geradezu nordkoreanischen Variantenvielfalt. Eigene Ausrufezeichen in Sachen Garderobe mit Stil? Fehlanzeige! Aber warum eigentlich? Denn egal, ob Behörde, Bank oder Bundestag: Kleider machen Leute! Ist einfach so. Oder mit anderen Worten: Im Zweifel für den Angesagten! Gerade im Job. Denn schließlich gilt im Business:

  1. Gut gekleideten Menschen traut man einfach mehr zu!
  2. Gut gekleidete Menschen bleiben stärker in Erinnerung!

Male clothing suitOb wir wollen oder nicht: Die Menschen achten darauf, wie wir uns kleiden. Ob der Anzug zu groß ist (der Klassiker!). Oder zu klein. Ob die Krawatte lediglich als lästige Pflicht geknotet wurde. Oder als bewusstes Statement gebunden. Wichtige Botschaft: Es sind immer die anderen, die eins und eins zusammenzählen und somit über unser Image entscheiden. Mit dem Stil der persönlichen Garderobe repräsentieren wir die Attraktivität unserer eigenen Marke und damit auch den Wert des gesamten Unternehmens, für das wir stehen. Schlicht auf den Punkt: Gerade der erste Eindruck hat immer nur eine einzige Chance!

Ein Outfit braucht Leuchttürme.

Mit Bedacht ausgewählte Accessoires sind es, die dabei den Unterschied machen. Und die wichtigste Botschaft dabei: Sie dürfen auffallen! Zwar frei von Schrei, aber doch kein Stück zu brav! Auf diese Weise bringen geschmackvoll gewählte Akzente zur Garderobe selbst allerdurchschnittsgrauste Anzüge zum Fliegen. Gut merkbare Faustregel zur Komposition des eigenen Outfits: Wenigstens ein hochwertiges Teil sollte dabei sein! Etwa die Krawatte. Aber auch die selbst gebundene (!) Schleife. Das mutig gewählte Einstecktuch (übrigens nicht identisch mit dem Dessin von Krawatte oder Schleife!). Der Echtledergürtel. Der Kaschmir-Seide-Schal. Der Manufakturschirm. Die Hosenträger. Die Manschettenknöpfe.

Es geht um Persönlichkeit.

Gezielt in diese Accessoires zu investieren, lohnt sich. Zum einen für das durchaus erhabene Gefühl, ein solch hochwertiges Stück bewusst zu tragen. Zum anderen aber auch als echte Botschaft nach außen. Giorgio Armani etwa wird zur Frage des Businesslooks mit dem Satz zitiert: „Kleide Dich stets für die Position die Du willst – nicht für die, die Du schon hast!“ Wie wahr. Denn die Akzente der persönlichen Garderobe signalisieren nicht nur ein sicheres Gefühl für Stil, sondern vor allem signalisieren sie Mut, Charakter, Rückgrat, in einer Welt voller Lemminge eigene Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen, eigene Wege zu gehen. Und das ist die eigentliche Botschaft, die wir mit unserer Garderobe an die Welt senden: Es geht um Persönlichkeit. Oder mit anderen Worten: Moden kommen. Moden gehen. Was hingegen immer bleibt, ist Stil!

 Autor:   Christof Schössler

Geschäftsführer Vatermörder Stilmanufaktur GmbH, Düsseldorf

www.vatermoerder.com

 

Über Prof. Dr. Sonja Salmen

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