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Second Screens – Potential für Social Commerce

Bertold Brecht sagte einst folgendes über den Rundfunk:

„…Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.“
Doch jetzt wird das Fernseherlebnis durch Social TV-Apps und die Nutzung von Second Screens nachhaltig verändert, wodurch den Unternehmen neue Möglichkeiten gegeben werden, besonders im Bezug auf die Werbemodelle. Für die TV-Branche ist jetzt entscheidend, das Potential, welches hinter Social TV-Apps steht zu erkennen und zu nutzen.

Was versteht man unter einem „zweitem Bildschirm“?

Second Screen beschreibt ein Gerät welches in Verbindung mit einem primären Bildschirms
genutzt wird. Während auf dem primären Bildschirm (First Screen) Informationen
nur gesendet werden, können auf dem Second Screen Interaktionen stattfinden,
Zusatzinformationen abgerufen oder eingeblendet werden. In Verbindung mit Social TV
wird der Second Screen parallel zum TV-Programm genutzt. Mit einem Second Screen
können nicht nur Informationen zur Sendung gesucht oder angezeigt werden, sondern
z.B. mit speziellen Apps Hintergrundinformationen übermittelt werden, Live-Umfragen
gestartet werden oder interaktiv in das TV-Programm eingegriffen werden.

http://goo.gl/0iMtM

Integration der Second Screens im Social TV

Durch neue, innovative Apps ist es möglich, dass der Zuschauer in das TV-Programm einbezogen wird. Sendungen können durch Live-Interaktionen mit Zuschauern via App für neue Zuschauer spannender gemacht werden. Auch TV-Spots können davon profitieren. Anstatt die Zuschauer mit 30 Sekunden einseitiger Information zu berieseln, kann die Werbung auf dem Second Screen erweitert werden. Gutscheine können versteckt werden oder der Kunde beteiligt sich aktiv an der Verbesserung von Produkten bzw. gibt Ideen für neue. Dadurch werden die Nutzer wiederum ermutigt Weiterempfehlungen zu verfassen. Am besten direkt vom Second Screen aus.
Damit die Second Screen Nutzer ihre Tablets und Smartphones nicht dazu benutzen, Werbungen oder Sendungen zu überbrücken, muss ihnen auf diesen Geräten mehr geboten werden, als nur die Webseite zur Sendung oder des Produktes. Jedoch wird diese neue Methode von den deutschen Sendern kaum genutzt. Pro7 hat den Anfang gemacht und durch Sendungen wie „The Voice of Germany“ das Potential der Second Screen Nutzung ansatzweise erkannt. Umfragen wurden während der Liveshows gestartet und ausgewertet, Zuschauern konnten über ihre Favoriten Beiträge verfassen welche noch in der Sendung gezeigt wurden und die Songs der Kandidaten konnten in digitaler Form erworben werden.

http://goo.gl/CkZ9l

Die Möglichkeiten, Second Screens für Social Commerce zu nutzen müssen nicht erst entwickelt werden, sie sind schon vorhanden und müssen nur noch eingesetzt werden.

 

Über Rudi Grabusic

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