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Simon Bösinger – Talente des Studiengangs Wirtschaftsinformatik

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik bildet junge und motivierte Studierende zu erfolgreichen Schnittstellen-Experten aus. Diese agieren im Unternehmen zwischen der Betriebswirtschaft und der Informatik. Durch ihr zusätzliches Wissen in Marketing, Marktforschung und auch Software-Architektur sowie den Projektmanagementkenntnissen sind Absolventen der Wirtschaftsinformatik vielseitig einsetzbar. Mit der praxisnahen Ausrichtung und vielen regionalen sowie internationalen Kontakten, bildet das Studium eine erfolgreiche Berufsbasis für unsere Talente des Studiengangs.

Herr Simon Bösinger ist ein weiterer Kandidat in unserer Talentreihe. Er arbeitet heute als Projektmanager bei der DEXINA AG.

 

Simon Bösinger
Simon Bösinger

1. Warum haben Sie sich für den Studiengang Wirtschaftsinformatik entschieden?

Da flossen damals ein paar Überlegungen mit ein. Mein Studium sollte mir Kenntnisse und Fähigkeiten sowohl mit wirtschaftlichem, als auch mit technischem Bezug vermitteln. Mein Studium sollte sich nicht in der reinen Theorie abspielen. Ich wollte neu erworbenes Wissen auch sofort anwenden. Da ich eher einen Hang zur IT denn zum Maschinenbau habe wurde es dann Wirtschaftsinformatik.

2. Was haben Sie während des Studiums als besonders positiv empfunden?

Fachlich gesehen empfand ich als sehr positiv, dass sich das inhaltliche Konzept des Studiengangs außergewöhnlich nah am Puls der Zeit befand. Die Projektorientierung des Studiengangs hat zudem dafür gesorgt, dass wir unsere erlangten Kenntnisse auch begleitend in der Praxis anwenden konnten.

Arbeitstechnisch positiv fand ich, dass wir ein eigenes Gebäude hatten. Im Grunde studierten wir „Off-Campus“, also außerhalb. Die Nähe zur Mensa, zur Bibliothek und anderen Leuten an der FH war eher schwach. Dafür war die Nähe innerhalb des Studiengangs, sei es zu Kommilitonen, Professoren oder unserer Studiengangsverwaltung umso stärker, was die Kommunikation und Zusammenarbeit in Projekten vereinfacht hat, aber auch den Zusammenhalt untereinander gestärkt hat.

Von der Ausstattung her, war unser eigenes Gebäude mit zwei neuen Laboren, einem Gruppenarbeitsraum, einer Lounge, einem eigenem Kaffeeautomat und Bäckerservice auch ziemlich gut aufgestellt wie ich finde.

3. Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?

Nach meinem Abitur habe ich zunächst 1 Jahr Jura in Würzburg studiert. Dort hatte ich die Gelegenheit während eines Praktikums im Justizministerium in Namibia erste Erfahrungen im Bereich Anforderungsmanagement zu sammeln.

Nach einer Phase der Neuausrichtung meiner Interessen habe ich dann mit E-Business in Heilbronn begonnen. Während meines Studiums war ich als Werkstudent und später als Praktikant bei der Mercedes-Benz Bank tätig. In dieser Zeit habe ich wertvolle Erfahrungen im angewandten Anforderungsmanagement innerhalb von Prozessen und Projekten sammeln können.

Nach meinem Abschluss habe ich als Projektmanager bei der DEXINA AG angefangen, einer Unternehmensberatung mit Sitz in Böblingen. Ende letzten Jahres habe ich meine Zertifizierung zum Projektmanagement-Fachmann abgeschlossen.

 4. Können Sie die Inhalte aus dem Studium in der beruflichen Praxis einsetzen?

Ja, ausgenommen Buchhaltung und Rechnungswesen.

5. Wie gestaltet sich Ihr Arbeitsalltag? 

Abwechslungsreich. Von einem Alltag zu sprechen wäre vermessen. Die Arbeit in IT-Projekten gestaltet sich immer aus einem Spagat zwischen geplanten, laufenden Tätigkeiten und der Reaktion auf kurzfristig aufkommende Themen. Meine Haupttätigkeiten sind das Anforderungsmanagement, die Fachkonzeption sowie die Umsetzungskoordination. Ebenso dazu gehören Reviews von Spezifikationen und die Abnahme meiner Konzepte in Form von Akzeptanztests.

6. Welche Tipps können Sie jungen Berufseinsteigern mitgeben? 

Sucht euch einen Job in dem ihr das tut was euch Spaß macht und ihr mit Leidenschaft dabei seid, in einem Unternehmen das von seiner Kultur her zu euch passt.

 7. Wie würden Sie Ihren „Employer of Choice“ beschreiben? 

  • Möglichkeit zum Home Office
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Persönlich geprägte Unternehmenskultur
  • Fördert und Fordert mich in meinen Fähigkeiten
  • Freiraum für eigene Projekte und Initiativen

Wir bedanken uns recht herzlich für das informative Interview mit Herrn Simon Bösinger und wünschen ihm alles Gute für seine weitere berufliche Karriere.

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Über Albana Demir

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