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Snapchat Profil
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Snapchat – tight but hyped

Seit Oktober 2017 hat der Social Media Balloon einen Snapchat-Account eingerichtet. Ihr könnt uns unter smediaballoon abonnieren und schon verpasst ihr keinen live Beitrag von uns mehr.
Ihr habt noch keinen Account oder stellt euch grad die Frage Snapchat, was ist das, dann seid ihr hier genau richtig.

Snapchat – der Social Media Kanal der Generation Z

Snapchat gibt es seit 2011 und weltweit sind es etwa 200 Millionen User. Zwar kann die App mit dem Social Media Riesen Facebook noch nicht mithalten, aber mit einem geschätzten Marktwert von 20 Milliarden Euro liegt es auf gleicher Höhe mit der Deutschen Bank.

100 Millionen User weltweit benutzen die App täglich, darunter in Deutschland 2,5 Millionen. 70% der Snapchater gehören zu der sogenannten Generation Z. Diese Generation Z ist durchschnittlich täglich rund 40min darin aktiv. Die App wird von einem aktiven User der Generation Z ca. 18mal am Tag geöffnet.

Das Snapchat bei der Generation Z so beliebt ist, liegt vor allem an dem leichten Aufbau für diese Generation Z. Zu der Generation Z werden junge Leute, geboren ab 1995, gezählt, die mit Touchscreens und –pads aufgewachsen sind. Lange Texte zu verfassen ist kompliziert, wenn doch schnell und einfach ein Bild oder Video gedreht ist und mit dem Smartphone verschickt werden kann.

Snapchat unterscheidet sich von anderen sozialen Mediendiensten in seinem Aufbau.

Snappen – so funktioniert Snapchat
  • Die User erhalten keine Profile, die mit Informationen und Inhalten ausgebaut werden können, sondern ihren eigenen einseitig ausgerichteten Kanal, über den sie immer wieder neue Inhalte veröffentlichen können.
  • Die Inhalte in dem Kanal können andere User anschauen, jedoch nicht direkt, wie es zum Beispiel von Instagram oder Facebook bekannt ist, kommentieren oder liken. Dieser Kanal wird in Snapchat auch „Meine Geschichte“ genannt. Hier bleiben die Inhalte ab Veröffentlichung 24 Stunden online und können beliebig oft angesehen werden.
  • Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, Inhalte privat an andere User zu schicken, so dass diese nur von dem Empfänger angesehen werden können.
  • Das Besondere ist, dass gesendete Inhalte dem Empfänger einmal angezeigt werden und dann gelöscht werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die „Snaps“ einmalig zu wiederholen. Der Beitrag wird nicht nur für den Empfänger gelöscht, sondern auch für den Sender. Jedoch besteht die Möglichkeit, den Beitrag vor dem Senden zu speichern.

Noch leichter ist Snapchat mit der eigenen Brille „Spectacles“ zu bedienen. Einfach aufsetzen und los geht es, hier ein kurzes Video mit Spectacles von unserer Projektgruppe. In Kürze erscheint ein Beitrag zu „Spectacles“ auf dem Social Media Balloon, schaut einfach noch einmal vorbei.

Snapchat – der neue Social Media Kanal für die Zielgruppe junge Frauen der Generation Z

Wer in der Zielgruppe Generation Z etwas erreichen möchte oder seine Produkte vorstellen möchte, sollte eine Werbekampagne auf Snapchat in Betracht ziehen. Die User der App sind nicht nur jung, sondern auch vor allem weiblich.Wenn also junge Frauen der Generation Z angesprochen werden sollen, sollte das Unternehmen regelmäßig in Snapchat posten und diesen Kanal aktiv nutzen.

Es ist wichtig, dass die Unternehmen ihre Posts dem Stil von Snapchat anpassen. Denn wer aktiv, live, humorvoll, persönlich, spontan sowie authentisch postet, kann sich in den Augen der User als kommunikatives und innovatives Unternehmen positionieren.

Die Vorteile von Snapchat im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen:

  • User werden nicht von anderen Inhalten abgelenkt, da sie Inhalte einzeln ansehen müssen. Dadurch stehen Snaps nicht in direkter Konkurrenz zueinander.
  • Die User schenken den Snaps ihre volle Aufmerksamkeit, da diese nur zeitlich begrenzt verfügbar sind.
  • Die Storys werden täglich mehrmals angeschaut, da diese nach 24Stunden nicht mehr verfügbar sind.
Snapchat – mit Lenses stärkere Werbeeffekte in Snapchat

Stärkere Werbeeffekte können bereits mit sogenannten Lenses erzielt werden. Lenses sind Funktionen, die als Spezialeffekte bekannt sind. Unternehmen erstellen ihre eigenen Masken, die von den Usern in eigenen Selfies benutzt werden können.

Die App hat sich noch nicht vollständig ins Marketing integriert, was sich zukünftig sicher ändern wird. Trotzdem gibt es vereinzelt Unternehmen wie Sixt, die sich an die neue Social Media Plattform heranwagen und in ihr Content-Marketing einbauen.

 

 

 

 

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