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Talente des Studiengangs Wirtschaftsinformatik – Norman Dorsch

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik bildet junge und motivierte Studenten zu erfolgreichen Schnittstellen-Experten aus. Diese agieren im Unternehmen zwischen der Betriebswirtschaft und der Informatik. Durch ihr zusätzliches Wissen in Marketing, Marktforschung und auch Software-Architektur sowie den Projektmanagementkenntnissen sind Absolventen der Wirtschaftsinformatik vielseitig einsetzbar. Mit der praxisnahen Ausrichtung und vielen regionalen sowie internationalen Kontakten, bildet das Studium eine erfolgreiche Berufsbasis für unsere Talente des Studiengangs.

 

Norman DorschHerr Norman Dorsch ist ein weiterer Kandidat in unserer Talentreihe. Er vollende vor kurzem sein Bachlorstudium und startet im Januar 2014 ein berufbegleitendes Masterstudium bei IBM Deutschland.

Herr Dorsch, warum haben Sie sich für den Studiengang Wirtschaftsinformatik entschieden?

Ich interessiere mich sowohl für die IT, als auch für die BWL. Da bot sich mir Studiengang Wirtschaftsinformatik (Electronic Business) an, zumal diese fachliche Mischung bei Unternehmen sehr gefragt ist. Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt in der Anwendung der Informatik auf betriebswirtschaftliche Fragestellungen, was bei mir großes Interesse geweckt hat.

Was haben Sie während des Studiums als besonders positiv empfunden?

Besonders positiv sind die vielen Projektstudien in den unterschiedlichen Fachrichtungen, bei denen der praxisnahe Bezug gezeigt wird. Einige Projektstudien fanden sogar in Kooperation mit externen Unternehmen statt.
Weiter haben mir diverse Gastvorträge von unterschiedlichen Unternehmen sehr gefallen. Auch hier wird gezeigt, wie die theoretisch gewonnen Kenntnisse des Studiums in der Praxis umgesetzt werden.


Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?

Ich werde voraussichtlich im Dezember 2013 meinen Bachelorabschluss erhalten. Ab Januar 2014 werde ich mein duales Master-Studium bei IBM in Ehningen beginnen. Die Vorlesungen finden dabei an der GGS (German Graduate School) in Heilbronn statt.

Können Sie die Inhalte aus dem Studium in der beruflichen Praxis einsetzen?

Dessen bin ich mir zweifelsohne sicher. Allein aufgrund meines Praxissemesters weiß ich, dass die theoretischen Grundlagen, die im Rahmen des Studiums gelehrt wurden, auch in der Praxis eine hohe Relevanz haben und von großem Nutzen sein werden. Auch die Projekte werden mir in der Praxis weiterhelfen können.

Wie gestaltet sich Ihr Arbeitsalltag?

Von Montag bis Freitag arbeite ich von 09.00 – 17.00 Uhr. Im Laufe des Tages habe ich viele Kundentermine, teilweise auch bei externen Unternehmen. Generell gestalten sich die Arbeitszeiten jedoch sehr flexibel – unter anderem ist auch HomeOffice möglich.

Welche Tipps können Sie jungen Berufseinsteigern mitgeben?

Man sollte von Anfang an Kontakt mit anderen Mitarbeitern aufbauen. Schließlich weiß man nie, wann man einmal die Hilfestellung eines Kollegen braucht.

Vor allem würde ich auch sagen, dass die Kundenwünsche auf jeden Fall erfüllt werden müssen. Damit dies gelingt, ist ständige Kommunikation mit den Kunden das A und O. Wenn Dienstleister und Kunden eine unterschiedliche Auffassung von den Anforderungen haben, ist das sehr gefährlich für das Projekt.

Wie würden Sie Ihren „Employer of Choice“ beschreiben?

Jung, dynamisch, verfügt über das „gewisse Etwas“, dass ihn besonders macht und sich von der Masse hervorhebt, der Vertrauen in seine Umwelt hat und weiß was er kann. Vor allem weiß er aber auch, wo seine Grenzen liegen.

Mein Employer of Choice hat außerdem keine Angst vor Veränderungen und traut sich neue Dinge zu erkunden und sein Wissen aufzubauen.

Wie sind Sie an die Stelle (Master) gekommen?

Im Wintersemester 2012/2013 habe ich mein Praxissemester bei der IBM absolviert. Die Chemie stimmte, ich war mit meiner Abteilung zufrieden und umgekehrt. So machte man mich auf die Masterstelle aufmerksam.

Was mussten Sie machen um in das Unternehmen aufgenommen zu werden?

Ich musste mich ganz normal mit den üblichen Dokumenten bewerben. Anschließend wurde ein Telefoninterview mit zwei Personen durchgeführt. Daraufhin wurde ich in eine Art Assessment Center nach Ehningen eingeladen. Dort erhielt ich dann die Zusage. Im Anschluss konnte ich mich dann an der Hochschule bewerben.

Welche Belastung ist dieses duale Studium für Sie?

Aufgrund der Doppelbelastung wird es in jeden Fall sehr anstrengend werden. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 28 Stunden. Die Vorlesungen sind im 2-Wochenrhythmus: freitags, samstags und sonntags. Sprich: Unter der Woche arbeiten und jedes zweite Wochenende Vorlesungen. Allerdings bin ich zuversichtlich, diese Herausforderung meistern zu können.

 

Über Dominic Bäuerle

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