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Social Workplace Next Gen‐Lab HHN – Challenge-Geber 2019 Better@Home & Steinbeis

Innovationsbeschleunigung via digitaler Collaboration & Social Workplace Learning

Anwendungsorientierte Begleitforschung zur Generierung digitaler Innovationen ermöglicht zeitnah eine individuelle Transformation von Hidden Champions zum “Digital Champion” im deutschen Mittelstand. Auf globalen VUKA-Märkten ein elementarer Erfolgsfaktor zur Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit.

Am 28.03.2019 war es wieder soweit, im Next-Gen-Lab HHN konnte Frau Prof. Dr. Sonja Salmen zusammen mit 20 Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsinformatik, die diesjährigen Challenge Geber, Herrn Stefan Lob Manager der Better@Home Service GmbH sowie Alexander Friedrich, Experte für Künstliche Intelligenz u. Business Model Innovation von der Steinbeis Beratungszentren GmbH begrüßen.

Die Hochschule Heilbronn gehört seit dem 11.10.2017 neben der Hochschule Mannheim und der Universität Münster, zu den ersten drei Next-Gen Lab Hotspots des SAP University Alliance Programms in Deutschland. Der Next-Gen-Lab HHN versteht sich als ein Micro Testbed für internationale, hochschulübergreifende, interdisziplinäre und anwendungsorientierte Transferforschung zur Generierung von Methoden u. Vorgehensweisen zur Erzielung von nachhaltigen Innovationen für mittelständische Unternehmen in der Cloud. Das Ferdinand-Steinbeis-Institut (FSTI) hat diese Methodik bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt.

Abbildung: Die Challenge-Geber 2019; Herr Stefan Lob (Better@Home), Prof. Dr. Sonja Salmen, Herr Alexander Friedrich (Steinbeis Beratungszentren GmbH)

Die Veranstaltung startete um 9:00 Uhr mit einer kleinen Vorstellungsrunde seitens der Studenten. Nach dem erfolgreichen Kennenlernen und einer kurzen Fotosession, wurde das Wort an Herrn Lob übergeben. Anschließend stellte Herr Stefan Lob in einem sehr informativen Vortrag die umfassenden Servicedienstleistungen von Better@Home vor.

Das Ökosystem der Plattform Better@Home

Das System bietet eine breite Produktpalette und regionale Serviceleistungen für selbstbestimmtes Leben, in den eigenen vier Wänden. Dabei ging er vor allem auf die Zielgruppe der Senioren ein, die bis ins Hohe Alter möglichst eigenständig und selbstbestimmt leben möchten. Die Themengebiete erstreckten sich von der alarmierenden Medikamentendose bis zur ständigen Beobachtung wichtiger medizinischer Kennzahlen wie z.B. den Blutdruck durch smarte Wearables.

Das Projekt Better@Home bietet derzeit für pflege- und hilfsbedürftige Personen Mehrwerte in den Bereichen Sicherheit, Kommunikation, Gesundheit und Service an. Herr Lob stellte viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten, wie Sensoren in den Wohnungen der Hilfebedürftigen eingesetzt werden können, vor. So könnte das System beispielsweise Alarm schlagen, sobald der Verdacht besteht, dass die jeweilige Person gestürzt ist, und/oder bewusstlos ist. Dies soll anhand intelligenter Auswertung der Daten geschehen, welche verschiedene Sensoren sammeln. So können durch die Benachrichtigung von zuständigen Personen oder des Notarztes, Menschenleben gerettet werden.

Das System als Assistenz für alltägliche Tätigkeiten

Das System soll allerdings nicht nur als Warnung für Angehörige dienen, sondern auch als Assistenz für alltägliche Tätigkeiten fungieren. Bestimmte Lichtbänder, die den Weg zur Toilette anzeigen, können Senioren den nächtlichen Toilettengang erleichtern. Auch bei Vergesslichkeit soll Better@Home helfen. Aus diesem Grund kann es den oder die Bewohner/in an das Schließen des Fensters erinnern oder Alarm schlagen, wenn eine Herdplatte nicht ausgeschalten worden ist. Außerdem kann eine smarte Medikamentendose die zuverlässige Medikamenteneinnahme erleichtern. Auch dabei soll das System die Senioren erinnern oder einen Angehörigen kontaktieren.

Nach der Vorstellung verschiedenster Fall- und Einsatzmöglichkeiten des Better@Home-Konzepts, präsentierte uns Herr Lob daraufhin die benutzerfreundliche Oberfläche des Better@Home-Portals. Diese soll dafür sorgen, dass es zu einer einfachen und problemlosen Orientierung seitens der Senioren kommt. Darüber hinaus wurden uns zudem die vier wichtigsten Geschäftsfelder der Plattform Better@Home vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die Kategorien des Smart Home, der Smart Care, den Smart Services und der Smart City. Über die Plattform Better@Home besteht die Möglichkeit Bewohner, Nachbarschaft und Dienstleister zu vernetzen, um somit eine vertrauensvolle Kommunikation zu ermöglichen.

Ganz im Sinne des Design Thinking Ansatzes konnten wir uns so tiefere Einblicke in das Ökosystem von Better@Home verschaffen.

Ideenfindung für die Challenge 2019

Nach einer kurzen Pause erläuterten Frau Salmen und  Herrn Friedrich worauf es bei der Findung neuer Ideen ankommt und wie man neue und innovative Geschäftsmodelle entwirft. Danach folgte eine Teamarbeit, in der für die vier Geschäftsbereiche von Better@Home „Pain-Points“ (ein aktuelles Problem in diesem Bereich) sowie mögliche „Gain-Points“ (eine potenzielle Lösung für dieses Problem) gesucht werden sollten. Diese haben die Studierenden auf farbigen Karten notiert und an einem Clipboard angebracht, um anschließend gemeinsam mit den beiden Challenge-Gebern darüber zu diskutieren.

Abbildung: Prof. Dr. Sonja Salmen bei der Moderation der Workshop-Ergebnisse

Ergebnis der lebhaften Diskussion war die Finalisierung des Themas für die Challenge 2019: „Wie könnten Geschäftsideen rund um innovative Smart Services aussehen, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf & Pflege, Kinder, Freunde ermöglichen? Wie könnten datengetriebene Geschäftsmodelle für solche innovativen Smart Services im Kontext der Smart Home aussehen?“

Ab dem 25.04.2019 bis zum 27.06.2019 wird nun an der Challenge von einem interdisziplinären Team, bestehend aus Wissenschaftlern, Studierenden und Praktikern im Micro Testbed des Social Workplace Next-Gen Lab HHN gearbeitet werden.

Abschließend möchte ich mich herzlich für diesen lehrreichen Vortrag bei Herrn Lob und Herrn Friedrich  bedanken – wir freuen uns schon auf die weitere Zusammenarbeit. Zusätzlicher Dank geht an unsere Professorin Dr. Sonja-Maria Salmen, die uns ihm Rahmen der Lernwerkstatt Social Media Balloon, Methodenwissen anhand von praxisrelevanten, innovativen und interdisziplinären Anwendungsfeldern erfahrbar lernen lässt.

Verfasst von Abdullah Anwar am 01.04.2019

 

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