Home / Open Innovation / Crowdfunding und Social Media

Crowdfunding und Social Media

Social Media ist in den letzten Jahren ein immer größeres Thema geworden. Facebook, Twitter und YouTube wuchsen und wurden immer größer. Kombiniert haben sie mehrere Milliarden Nutzer, welche täglich darauf zugreifen.
Ein weiteres Thema, welches das Interesse von immer mehr Menschen weckt, ist Crowdfunding. Dabei geht es darum, sein Projekt mit Hilfe von anderen Menschen zu finanzieren. Man stellt zum Beispiel seine Idee auf einer Crowdfunding-Plattform ein und erklärt was man machen möchte. Wenn jemandem diese Idee gefällt, dann kann er dem Projekt Geld geben. Ein Beispiel hierfür ist Oculus Rift, welches über Kickstarter.com finanziert wurde.

Dass Crowdfunding immer beliebter wird, sieht man an den folgenden Statistiken: Im Jahre 2010 gab es 283 Crowdfunding-Plattformen. 2012 gab es schon 536. Das weltweit eingesammelte Kapital stieg von 1,5 Mrd. US-Dollar in 2011, auf 5,1 Mrd. US-Dollar in 2013. Allein in Deutschland wurden seit 2010 fast 1800 Projekte erfolgreich finanziert.

Grundlegend gibt es 4 verschiedene Arten. Die zwei beliebtesten Versionen sind “Donation-Based Crowdfunding” und “Reward-Based Crowdfunding”. Bei ersterem spendet man Geld an das jeweilige Projekt. Beim “Reward-Based Crowdfunding” bekommt man einen Gegenwert für sein Geld nach Abschluss des Projekts. Diese Rewards werden beim Start der Finanzierungsphase des Projekts festgelegt.
Die zwei am seltensten verwendeten Arten sind “Lending-Based” und “Equity-Based” Crowdfunding. Beim “Lending-Based Crowdfunding” gibt man dem Projekt Geld und erhält dieses nach Abschluss des Projekts wieder zurück. Wohingegen man beim “Equity-Based Crowdfunding” einen Anteil am Projekt erhält. Man investiert direkt in das Projekt und erhält später zum Beispiel eine Gewinnbeteiligung.

[embedyt]http://www.youtube.com/watch?v=mbVCLmxa2Z8[/embedyt]

Doch wie passen Social Media und Crowdfunding zusammen?

Sie passen erstaunlich gut zusammen. Social Media Plattformen wie Facebook und Twitter helfen Crowdfunding-Projekten, da sie über diese geteilt werden und eine größere Reichweite bekommen. Je mehr Leute von einem Projekt hören, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sein Finanzierungsziel erreicht.
Doch es geht nicht nur darum, dass das Projekt von Unterstützern auf Social Media Kanälen geteilt wird, sondern das Projekt selber sollte aktiv werden. Laut einer Studie der schweizerischen Crowdfunding-Plattform “100-DAYS”, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Projekt erfolgreich finanziert wird erheblich, je mehr News man über die Kampagne postet. Man sollte mindestens 16 News-Posts über den kompletten Finanzierungszeitraum machen. Durch diese Interaktion zwischen dem Projekt und den Finanziers wird das Projekt seriöser und bindet weitere Geldgeber.
Crowdfunding Community
Abschließend kann man sagen, dass Crowdfunding ohne Social Media nicht das wäre, was es heute ist. Crowdfunding-Projekte leben davon, dass sie von ihren Unterstützern geteilt werden, um neue Unterstützer zu erreichen. Dies geht im heutigen Zeitalter am leichtesten über Social Media Plattformen, wie zum Beispiel Facebook und Twitter.

Quellen:
http://crowdcommunity.de/studie-von-100-days/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/258185/umfrage/anzahl-der-crowdfunding-plattformen-weltweit/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/258199/umfrage/weltweit-durch-crowdfunding-eingesammeltes-kapital/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/258137/umfrage/durch-crowdfunding-finanzierte-projekte-in-deutschland/
http://www.crowdfunding.de/was-ist-crowdfunding/

 

Über Blog-Team

Siehe Auch

App-Atlas für das deutsche Handwerk

Digitalisierung des Handwerks Frau Prof. Dr. Sonja Salmen – Lehrgebiet Social Media Management sowie Leiterin …